HKB Forschung-Mittwoch

Performance: Nachleben, Materialität, Interpretation

Der Vortrag beschäftig sich mit der Charakteristik der Performance als zeitbasierte Kunst und der Notwendigkeit diese aus einer multidisziplinären Perspektive anzugehen. Folgende Fragen stehen zur Debatte: Welche Formen des Nachlebens (Leben nach dem Akt) gibt es in Performance-basierten Kunst? Wie kann man Performance aus Sicht der Konservierung konzipieren? Und welche Konsequenzen hat die Konservierung für eine ephemere, kurzlebige Natur einer Performance? Der Vortrag bietet eine Einführung in die Problematik im Umgang mit Performance und analysiert die Position der Konservierungswissenschaft in den bereits existierenden geisteswissenschaftlichen Diskursen. Dem Kurzreferat folgt ein Künstlergespräch mit Johannes M. Hedinger, das ein Beispiel performancebasierter Kunst in einem dialogischen Gespräch analysiert und befragt.

 

Gäste: 

Dr. Hanna Höllingunterrichtet Kunstgeschichte und Materialwissenschaften im Kunstgeschichtlichen Institut des University College London. Sie war Andrew W. Mellon Gastprofessorin, Cultures of Conservation, am Bard Graduate Center in New York (2013-2015) und Leiterin der Konservierung am ZKM in Karlsruhe (2007-09).

 

Johannes M. Hedingerist Künstler, Kurator und Kunstwissenschaftler mit einer transdiziplinären Praxis. Im Gespräch geht es um die Arbeiten Deconstructing Tree(2010) und Bloch(seit 2011) und deren Nach- und Fortleben im institutionellen Kunstraum, Privat- und medialen Raum.

 

Apéro im Anschluss

HKB Multifunktionsraum

Schwabstrasse 10
3018 Bern
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